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❤️‍🩹HOPE - Hoffnung durch Teamarbeit ❤️‍🩹

Jahr

12. Januar 2025

❤️‍🩹HOPE - Hoffnung durch Teamarbeit ❤️‍🩹
Hope kam als Fundhund am 12. Januar noch namenlos ins Tierheim Poitiers.
Kurz nach ihrer Ankunft machte sich das Team von Poitiers große Sorgen. Hope rannte im Kreis und steckte schreiend den Kopf unter eine Decke. Sie hatte Fieber und der Tierarzt vor Ort überwies sie in eine naheliegende Facharztpraxis. Sie vermuteten ein Problem im Gehirn - Schädelhirntrauma, FSME, Tumor? Zum Abklären dazu bräuchte es aber ein Besuch in einer Tierklinik mit MRT und der Möglichkeit Liquor nähe Poitiers. Das ist auch in Frankreich wie bei uns sehr teuer und Coline eine ganz großartige ehrenamtlich Mittarbeiterin bat uns um Hilfe.
Nach kurzer Zeit konnten wir (Laufhunderettung Deutschland e.V.) nach Spendeneingang die Untersuchungen ermöglichen. Das MRT und Liquor zeigten keinen Tumor, Schwellungen und Entzündungen am Gehirn. Wir waren zuversichtlich, denn das Antibiotikum ließ das Fieber auch senken. Wir hatten Hoffnung und diesen Namen sollte auch dieses tapfere Mädchen bekommen:
🥰HOPE🥰
Dann begann die Odisee.....
Hope zog auf eine Pflegestelle um und Jeremie kümmerte sich um Hope. Sie wollte nicht richtig essen und trinken, Von Tag zu Tag wurde sie schwächer.
Hier in Deutschland beratschlagten sich unsere Tierärzte Katja Leip, Matilde Kalis und ich wie wir weiter verfahren sollten. Da Matilde fließend Französisch spricht hat sie sich mit der zunächst kooperierenden Facharztpraxis in Verbindung gesetzt und um die Untersuchungen gebeten, die wir besprochen hatten.
Dann brach die Kommunikation ab und wir erhielten außer spärliche Nachrichten die Colline erbettelte keinen Bericht und Untersuchungsergebnisse.
Nach einem erneuten Aufenthalt in dieser Praxis, mit uns suspekten Vorgängen ..... wurde Hope so schwach wie sie war (sie konnten nicht mehr aufstehen und rausgehen, aß und trank nicht anständig, wieder auf die Pflegestelle gegeben.
Wir sagen mal einfach ganz frech:
zum Sterben, Verhungern Verdursten in einem katastrophalen Zustand zu Pflegestelle entlassen.
Wir bekamen die Panik. Wir waren weit weg bekamen kaum Informationen und konnten nichts aktiv tun.
Ich wusste, wenn ich sie dort nicht wegbekomme, wird sie sterben 😞😥
In meiner Not wendete ich mich an Florence von Hathi und bat sie um Hilfe.
Sofort sagte Florence zu und Jeremie (PS) brachte Hope einen Tag später Abends zu ihr. Inzwischen hatte Florence unter Druck dafür gesorgt, dass ein Bericht und die Untersuchungsergebnisse von der Facharztpraxis ankamen.
Florence war vom Zustand von Hope nach der Ankunft bei ihr geschockt und brachte sie den Morgen darauf nach Rennes in eine sehr gute Tierklinik. Dort waren sie entsetzt und sie holten Hope am Auto mit einer Trage ab. Sie hatte bereits Untertemperatur und massive Schmerzen. Sie wurde über Infusionen mit Flüssigkeit, Nahrung, Antibiotika und Schmerzmitteln versorgt. Mit Wärmekissen haben sie versucht ihre Temperatur wieder zu erhöhen. Nur ein Blutbild mit Organwerten konnten sie machen, um zu sehen, wie Ihr Status war. Dies zeigte eher eine leichtere Infektion. Sie sagten mehr als das bereits gemachte, können sie im Moment nicht tun, da sie zu schwach ist. Wir sollen hoffen, dass sie die Nacht übersteht.
🥰HOPE 🥰 wollte leben und wurde mit den Infusionen täglich kräftiger.
Nach dem Wochenende begannen dann weitere breitgefächerte, aber fundierte Untersuchungen. Das Ergebnis fand kein körperliches Gebrechen. Sie sind sich recht sicher, dass sie ein ganz schlimmes Trauma und wohl schlimme Misshandlungen hinter sich hat. .
Sie wird intensive Pflege mit einer wohl längere Erholungsdauer brauchen. Dies möglichst unter anderen eher ruhigen Hunden in der Wohnung. Auch mit medikamentöser Unterstützung.
Florence hat sie, als sie so weit stabil war, mit zu sich ins Haus genommen. Hier pflegt sie HOPE aufopferungsvoll und sie wird täglich etwas stabiler. Sie steht jetzt schon auf und frisst auch etwas mit den Hunden zusammen.
Sie sucht die Nähe der Hunde und legt sich oft zu ihnen. Sie will immer noch nicht trinken; Florence versorgt sie manuell mit Flüssigkeit und sie bekommt morgens eine Sondernahrung um Kraft und was sie sonst noch braucht in sie reinzubekommen.
Ansonsten schläft sie sehr viel und ist ganz oft wie abwesend. Aber die hellen Momente werden täglich mehr. Es wird aber noch ein längerer Weg sein, bis sie bei uns in ihr neues Zuhause reisen kann.
Florence wird weiter Unterstützung brauchen. Es werden noch einige Untersuchungen und Behandlungen gemacht werden müssen, aber Hope braucht weiterhin spezielle Nahrung und Medikamente
Wer Hope unterstützen möchte, kann das über die Laufhunderettung Deutschland e.V. oder auch direkt über Florence / Hathi tun.
https://www.laufhunderettung.de/spenden
https://association-hathi.fr/432755715
❤️ DANKE Florence DANKE ❤️
Du hast sie gerettet!!!
❤️ DANKE Coline und Jeremie DANKE ❤️
auch ohne Euch wäre Hope nicht mehr da
❤️ DANKE an alle Spender DANKE ❤️
für die Möglichkeit
der Behandlungen bisher und die Notaufnahme in der Tierklinik

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